Die geschichtliche Entwicklung:

Hier gibt es nur einen kurzen Abriss der Geschichte. Wenn Sie sich für Einzelheiten interessieren, sollten Sie sich das Heimatbuch von Grombach zulegen: Grunbach uff dem Creichgöw

  • 856 - erste urkundliche Erwähnung als villa Gruonbahc. Der Name bedeutet grüner (althochdeutsch: gruoni) Bach oder Wald (bahc kann beides bedeuten).

  • Das Stift Wimpfen erlangte bis zum 13. Jahrhundert Besitz am Ort

  • 1330 - die Grombacher Kirche wird erstmalig erwähnt

  • 13. Jahrhundert - ein eigener Ortsadel ist nachgewiesen

  • Um 1330 - die Herren von Helmstatt kommen in den Lehensbesitz der fünf Grombacher Höfe des Stifts Wimpfen

  • 1348 - die fünf Grombacher Höfe gehen an die Herren von Ehrenberg (Ehrenberger Höfe), der restliche Ort ist im Besitz der Herren von Helmstatt, welche auch die Wasserburg bewohnen

  • 1498 - Erhard von Helmstatt verkauft das Dorf mit Burg und Hoheitsrechten an Stephan von Venningen

  • 1504 - Die Burg wird im Landshuter Erbfolgekrieg schwer beschädigt

  • 1530 - Nach dem Tode Stephans von Venningen geht der Ort  zunächst an dessen Bruder Konrad von Venningen

  • 1532 - nach dem Tod von Konrad von Venningen teilten seine Söhne den Besitz,

  • 1542 - Grombach kommt an Christoph von Venningen. Dieser reformiert den Ort und schließt 1544 den Wiederaufbau der Burg ab

  • ab 1613 - Grombach in der Hand der Herren von Flersheim

  • Im Dreißigjährigen Krieg und während des böhmisch-pfälzischen Krieges leidet Grombach unter den stattfindenden Schlachten (Bad Wimpfen)

  • 1626 - es werden nur noch 64 Einwohner gezählt

  • Nach 1626 - Nach dem Tod zweier kinderloser Flersheim-Brüder kommt Grombach an deren Schwester Catharina Magdalena von Flersheim

  • 1642 - der Ort ist völlig verwüstet,  es werden nur noch 5 Einwohner gezählt. Grombach wird über Heinrich von Metternich an den bayrischen Reitergeneral Johann von Werth verkauft. Für diesen ist Grombach eine Vergrößerung seines süddeutschen Besitzes.

  • 1644 - Johann von Werth erlässt eine Dorfordnung

  • 1647 - die Ehrenberger Höfe fallen nach dem Aussterben der Herren von Ehrenberg an das Bistum Worms zurück

  • 1655 - Werth´s Tochter Lambertina und deren Gemahl Reichsfreiherr Raitz von Frentz erben Grombach. Neuansiedlung und Rekultivierung werden vorangetrieben. Die Burg wird renoviert, eine Mühle wird gebaut.

  • 1687 - es gibt wieder 250 Einwohner in Grombach

  • 1688 - der Pfälzische Erfolgekrieg bremst die Entwicklung des Ortes

  • 1697 und 1702 - drei Brüder von Venningen erhalten den Ort vom Reichskammergericht auf Grund alter Ansprüche zugesprochen.

  • 1770 - Grombach ist in der Hand von Carl Philipp von Venningen

  • 1787 - eine neue evangelische Kirche wird errichtet

  • 1806 - Grombach wird nach Auflösung der Reichsritterschaft badisch

  • 1825 - der Ort zählt rund 750 Einwohner

  • 1886 - Eisenbahnverbindung durch die Elsenztalbahn

  • bis 1936 - die Einwohnerzahl fällt wieder auf 601 Personen (Landflucht, Auswanderung...)

  • 1945 - es werden 747 Einwohner gezählt

  • 1973 - Grombach wird nach Bad Rappenau eingemeindet. Das Dorf hat nun 1015 Einwohner

Originalauszug aus "Heimatbüchlein vom Amtsbezirk Sinsheim" (1935) hier klicken!

(Auszüge aus "Geschichte der Stadt Bad Rappenau" von Gustav Neuwirth u. "Bad Rappenauer Heimatbote 1994")